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Die Beton-Optik. Robust aber kalt? Schein und Sein auf einen Blick

Tischplatte in Betonoptik Raue Beton Optik

Möbeloberflächen in Betonoptik liegen voll im Trend. Sie strahlen Widerstandsfähigkeit und Robustheit aus. Der meist schlichte, geradlinige Charakter verhindert, dass man sich von der kühlen Optik erschlagen fühlt. In der richtigen Kombination schafft es ein Beton-Look sogar einladend und wohnlich zu wirken – in anderen Fällen wiederum kann er als gezielter Bruch im Einrichtungsdesign genutzt werden. Beton als optisches und haptisches Oberflächendesign ist in seinen Möglichkeiten also so flexibel wie die Formen in die man sein Vorbild gießt.

Die großen Vorteile von Möbeloberflächen, die sich nur am Eindruck des rauen Materials orientieren, liegen klar auf der Hand: Möbel, die Beton nachempfunden sind, wiegen nur einen Bruchteil dessen, was eine Variante aus tatsächlichem Beton auf die Waage bringen würde. Auch die Einbußen offenbaren sich schnell: Die Unverwüstlichkeit, die Beton so gerne angerechnet wird, kann ein optischer Ersatz nicht immer im gleichen Umfang bieten.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei Möbeln mit rauen Oberflächen im Betonlook um durchaus resistente Einrichtungsgegenstände. Wie beispielsweise bei Tischen aus Zement, werden solch raue Außenseiten mit einer schützenden Schicht versehen und teils versiegelt. Eine Vollversiegelung ist aufgrund der oberflächlichen Beschaffenheit kaum möglich. Die Betonoptik lebt nun mal gerade davon rau, grob und schrundig daherzukommen. Kombiniert mit den zumeist geraden Linien und geometrischen Formen der Möbel, ergibt sich eine sowohl optisch als auch haptisch ansprechende Einrichtung, die durch den Gegensatz der kühlen Ästhetik und der rauen Materialbeschaffenheit so richtig auflebt.

Doch gerade diese gewollte Struktur und Unebenheit ist es, die die Pflege gegenüber glatten Oberflächen erschwert. Da die Poren der Möbeloberflächen eher grob und damit offen sind, können Flüssigkeiten vergleichsweise einfach eindringen. Das bedeutet, dass vor allem farb- und säurehaltige Getränke wie Saft oder Wein möglichst schnell mit einem Küchentuch beseitigt werden sollten, um Fleckenbildung zu verhindern. Das bedeutet folglich natürlich, dass sich die regelmäßige Verwendung von Untersetzern und Platzdecken empfiehlt.

Reinigungs-, Pflege- und Praxistipps für Betonoptik-Liebhaber

Um Ihnen das Wohnen mit der schönen Oberfläche zu erleichtern, haben wir ein paar Tipps zu Pflege und Reinigung für Sie. Raue Oberflächen wie sie im Betonlook üblich sind, wischen Sie bei Bedarf am besten mit möglichst wenig klarem Wasser oder einer milden Seifenlauge ab. Optimal eignet sich dabei farblose Neutralseife, da farbige Spülmittel bei ungenügender Verdünnung sogar farbliche Schimmer oder Flecken hinterlassen können. Trocknen Sie im Anschluss die behandelten Stellen der Oberfläche mit einem weichen Tuch ordentlich ab. So vermeiden Sie Wasserschlieren. Die meisten rauen Möbelflächen – wie rauer Marmor oder Zement - sind durch ihre großzügige Außenfläche besonders empfindlich gegenüber Säuren. Daher sollten Sie unbedingt Acht darauf geben, dass die von Ihnen verwendete Seife nicht mit Zitruszusätzen versetzt ist. Auch heiße Töpfe können auf den rauen Flächen Hitzeränder hinterlassen. Verwenden Sie daher Untersetzer wenn Ihr Esszimmertisch eine grobe Oberseite hat. Gegenstände, die Sie auf ihrem Tisch oder Ihrer Arbeitsplatte im zerklüfteten Look anstellen, sollten Sie beim Bewegen immer anheben. Schleifen Sie sie über die Raue Oberfläche, können sie das Material oder den Gegenstand schnell aneinander abschürfen und Kratzer hinterlassen. Der große Vorteil an dem rauen Material hingegen ist, dass kleinere Flecken mit der Zeit verblassen und oft kaum bis gar nicht mehr wahrgenommen werden. Dennoch ist bei rauen Oberflächen eine gewisse Vorsicht von Bedarf. Denn wer möchte schon auf verschwindende Flecken warten?

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