Rechteckige Esstische von DELIFE – Unschlagbare Klassiker

Manche Dinge muss man nicht ändern. Denn sie sind einfach genau so gut wie sind. Sie passen überall hinein und man wird ihnen einfach nie überdrüssig. Sie langweilen nicht und bleiben einfach zeitlos schön. Sie sind einfach immer praktisch und gehören irgendwie ganz selbstverständlich dazu, weil sie ihren Wert bewiesen haben, wieder und wieder und einfach immer wieder. Zu solchen zeitlosen Dingen gehört der rechteckige Esstisch. Eben weil er genau das ist, was er sein soll. Ein rechteckiger Esstisch.

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Seit wann gibt es Esstische und warum sind die meisten rechteckig?

 

Unser klassischer Esstisch, der wie selbstverständlich in fast jeder Wohnung steht, ist bei weitem nicht so alt wie wir gern denken. Zwar gab es bereits recht früh Tische in der Form in der wir sie kennen, doch wurden diese lange nicht zum Einnehmen der Speisen genutzt. In den frühen Hochkulturen, etwa bei den Römern und Griechen nahm die feine Gesellschaft das Essen vornehmlich im Liegen ein, das an kleinen Beistelltischen aus feinen Hölzern wie Teak oder Eiche serviert wurde. Der Durchschnittsbevölkerung reichte der Boden oder Bretter, die auf kleinen abnehmbaren Füßen standen und nach dem Essen wieder in einer Ecke verstaut wurden. Erst ab dem späten Mittelalter wurde der hohe Esstisch, auf dem eine große Anzahl an verschiedenen Speisen servieren konnte zunehmend wichtig in der Kloster- und Adelskultur. In der Form orientierte man sich an der Grundstruktur eines Altars, der in der christlichen Welt einem länglichen Rechteck entsprach. Diese Form war nicht nur gottgefällig, sondern vor allem hatten man durch diese Form eine perfekte Ausdrucksform gefunden, um auf Unterschiede der mittlerweile sehr ausdifferenzierten Hierarchie eindeutig hinzuweisen. Umso weiter weg man vom Kopfende, an dem die Person höchsten Ranges saß wie der König, der Graf oder Abt, saß, umso geringer war für jeden sichtbar der Stand. Was uns heute reichlich erniedrigend vorkommt, war in den Adelskreisen äußerst praktisch, hatte man doch mit empfindlichen Strafen zu rechnen, wenn man etwa einem Ritter niedrigen Standes vor einem Grafen den Wein reichte. Mit der Zeit übernahmen auch die niederen Schichten wie Bürger und Bauern den großen Esstisch und auch hier dürfte das Familienoberhaupt am Kopfende Platz nehmen, während der Rest der Familien der Rangordnung entsprechend an den Seiten zu sitzen pflegte. Auch wenn wir uns dieses hierarchischen Denkens heute nicht mehr bewusst sind und es zunehmend in Vergessenheit gerät, gibt es auch heute noch viele Familien, in denen etwa der Großvater ganz selbstverständlich am Kopfende des Tisches platziert wird. Achten Sie doch einfach einmal darauf.

Dass auch heute noch die meisten Esstische rechteckig sind, lässt sich heute vor allem durch die im Vergleich zu anderen Tischformen leichte Herstellung und der Vorliebe für eine geradlinige Einrichtung erklären. Die meisten Einrichtungsgegenstände sind im Regelfall rechteckig, ein rechteckiger Tisch fügt sich deshalb ohne Probleme zu den bereits gesetzten Konturen.

 

Welcher rechteckige Esstisch passt zu mir?

 

Die wichtigste Gegenfrage für die perfekte Antwort lautet hier wohl: wie viele Menschen in aller Regel an Ihrem Tisch Platz nehmen. Dies bestimmt nicht nur die Größe, sondern auch die Wahl der Beine. Sollten die Kopfenden des Tisches viel genutzt werden, sind schmale Hairpinbeine oder Kufen die bessere Entscheidung als etwa geschlossene Wangen, die die Beinfreiheit einschränken. Auch die Größe des Essbereichs sollte in Ihrer Entscheidung eine Rolle spielen, denn alle Gäste am Tisch sollten ihren Stuhl stets einfach zurückschieben und Durchgänge ohne Probleme nutzen können. Bei der Tischbreite sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie das Essen zum Beispiel direkt auf dem Tisch servieren oder gern üppige Brunches oder Buffett abhalten. Dann sollten Sie sich für ein breiteres Modell entscheiden. Eine praktische Variante des rechteckigen Esstischs ist der Ausziehtisch. Moderne Designs lassen sich stets leicht ausziehen und wieder zusammensetzen. Sie sind eine gute Alternative für alle, die sich wenig Gedanken, aber im Fall der Fälle richtig viel Platz zur Verfügung haben wollen.